Ausstellung: 25 Jahre Mauerfall – vom Kriegs- zum Friedenssymbol

Ausstellung MauerfallIn diesem Jahr jährt sich der Fall der Mauer, die Ost und West trennte, zum 25. Mal. In der Ausstellung „25 Jahre Mauerfall – vom Kriegs- zum Friedenssymbol“ erinnern die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Thomas-Dehler-Stiftung an die Berliner Mauer, welche die Menschen einsperrte. Die Ausstellung ist Zeugnis des Mauerfalls und zeigt eindrucksvoll den Beginn der Wiedervereinigung Deutschlands.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Förderverein der FOS/BOS Coburg statt.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 13. November 2014, 17:00 Uhr feierlich eröffnet. Darüber hinaus  kann  sie vom 14.11. bis 04.12.2014 von Montag bis Freitag 08:30 – 16:00 Uhr in der Aula Regiomontanus Schule, Staatl. Fachoberschule u. Berufsoberschule (Plattenäcker 30, Coburg) ohne vorherige Anmeldung besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen: Einladung_25 Jahre Mauerfall_Coburg

Benefizveranstaltung für Flüchtlinge in Syrien am 15. November

Bascher GoldfischglasSamstag, 15. November 2014

»Baschar und mein Leben im Goldfischglas«

Benefizveranstaltung für Flüchtlinge in Syrien mit Buchpräsentation

Was mit freiheitsliebenden demonstrierenden Menschen begann, mutierte zur größten humanitären Katastrophe unserer Zeit: der syrische Konflikt. Fast die Hälfte der Syrer sind auf der Flucht. Manche schaffen es bis nach Deutschland.

Zu einer Benefizveranstaltung für Flüchtlinge in Aleppo lädt das Evangelische Bildungswerk am Samstag, 15. November um 19.30 Uhr im Rahmen einer Buchpräsentation mit Vincent E. Noel ins Haus Contakt, Unt. Realschulstr. 3 ein. Thema des Buches ist der syrische Bürgerkrieg anhand von zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, die sich nie begegnet und doch durch das verbunden sind, was sie durch den Krieg erleben: Verzweiflung, Todesangst, Abstumpfung, aber auch paradoxe Momente des Glücks. Ihre Stimmen formen ein Mosaik mehrerer Wahrheiten, das zwischen den Polen Leben und Tod schwebt: es sind die Stimmen, die dem Feuer entwachsen, das ein ganzes Land zerstört, während die Welt zuschaut.

Der Titel „Baschar und mein Leben im Goldfischglas“ macht neugierig und ist so unkonventionell wie das Buch selber.

Der Abend wird musikalisch umrahmt und in Szene gesetzt von der Band „Abflug“. Karten gibt es für  € 5.-im Vorverkauf bei der Buchhandlung Riemann und an der Abendkasse (7.-€),  Schüler und Studenten € 3.- .

Lebendige Erinnerungskultur in Coburg

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Evangelische Bildungswerk zusammen mit der AG „Lebendige Erinnerungskultur“ Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an die Reichspogromnacht und die Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger.

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht
Montag, 10. November 2014  um 17.00 Uhr

Die Reichspogromnacht vom 9. auf 10. November 1938 war eine vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Zerstörung von Leben, Eigentum und Einrichtungen der Juden im gesamten Deutschen Reich. Sie markierte den Übergang von Ausgrenzung zu systematischer Verfolgung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger auch in Coburg. Bürgerinnen und Bürger verschiedener Organisationen und Parteien haben sich zusammengefunden eine Kultur des Erinnerns zu pflegen, die den Opfern ihre Würde gibt und Zukunft im Lichte der Geschichte verantwortlich gestalten lässt .

Die Veranstaltung beginnt am Montag, 10. November um 17.00 Uhr vor dem Rathaus. Der Weg wird über die Mohrenstraße zum Wohnhaus von Dr. Masur – dem damaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde – und den Steinweg, der letzten Wohnung von Dr. Masur, weitergeführt.

Gedenken der Deportation jüdischer Bürger
Donnerstag, 27. November 2014 17.00 Uhr

Der Deportation in die Vernichtungslager erinnern wir mit einem Schweigemarsch zum Bahnhof. Treffpunkt um 17.00 Uhr Marktplatz/Eingang Spitalgasse an Stolpersteinen für Deportationsopfer.

 

 

Ihr seid gefragt! Wohin mit den Plakaten?

Ausstellung Ernes

Bei einem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Gruppe des Gymnasiums Ernestinum mit ihren Plakaten unter dem Motto „Gefahren von Rechts“ den 2. Platz gewonnen! Dafür von uns herzlichen Glückwunsch!
Die 6 Plakate stellen sie nun für Ausstellungen zur Verfügung.

Wer also eine Idee oder einen Vorschlag hat, wo diese für einen gewissen Zeitraum aufgehängt werden sollen, meldet sich einfach unter per Mail an: bunt@region-coburg.de

25 Jahre Mauerfall

Titelbild Mauerfall

Anlässlich des 25-Jährigen Mauerfalls gedenken die Regionen Coburg und Südthüringen dem Ende des Unrechtstaats und den Opfern der SED-Diktatur. Gleichzeitig werden 25 Jahre Demokratie und Freiheit gefeiert.

Es finden folgende Feierlichkeiten statt:

07. November 2014, um 19.30 Uhr
Vermischtes für Chor und Blechbläserquartett wird in der St. Bartholomäus-Kirche in Ummerstadt zu hören sein. Direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze treffen sich mit dem Bläserquartett aHornPipe, aus Mitgliedern des Posaunenchores Ahorn, und dem Chorensemble Cocktail a Cappella zwei Gruppen zum gemeinsamen Musizieren. Im Mittelpunkt steht stimmungsvolle und unterhaltsame Musik aus unterschiedlichen Epochen. Das Konzert reiht sich ein in eine ganze Anzahl an Veranstaltungen der Initiative Rodachtal, als thüringisch-fränkische Regionalallianz, aus Anlass des 25jährigen Jubiläums der Grenzöffnung. Der Eintritt ist frei. Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung nötig.

08. November 2014, 17.30 Uhr
Gedenkgottesdienst aus Anlass „25 Jahre friedliche Revolution“ in der Dreifaltigkeitskirche zu Eisfeld
Ausgestaltung durch die Kirchgemeinde Eisfeld und die Superintendentur Eisfeld- Hildburghausen.

08. November 2014, ab 19:30 Uhr
Thüringisch-Fränkischer Freundschaftsabend in der Aula der Regelschule Otto-Ludwig, Eisfeld, Kirchplatz 6
Die Partnerschaftsvereine der Stadt Eisfeld und der Gemeinde Ahorn sorgen für ein buntes Programm. Durch den Abend führen die Bürgermeister Sven Gregor, Stadt Eisfeld und Martin Finzel, Gemeinde Ahorn.

09. November 2014, 15:00 Uhr
Eröffnungsgottesdienst zur Friedensdekade zum Gedenken „25 Jahre Mauerfall“ in der Matthäuskirche Rottenbach
Ausgestaltung durch Dekan i.R. Wolfgang Butz – als langjähriger Gemeindepfarrer im Lautertal ein Zeitzeuge des Falls des „Eisernen Vorhangs“ vor Ort.

09. November 2014, 16:30 Uhr
Feierliche Wiedereröffnung der Gedenkstätte Grenzturm Eisfeld-Rottenbach mit Führungen durch den neu als Erinnerungsort gestalteten Turm.

09. November 2014, 18:30 Uhr
Festakt „25 Jahre Mauerfall in der Region Coburg – Südthüringen“, der Landkreise Hildburghausen und Coburg, der Stadt Coburg, der Stadt Eisfeld und der Gemeinde Lautertal in der Aula der Regelschule Otto-Ludwig, Eisfeld, Kirchplatz 6
Festrede: Staatssekretärin Hildigund Neubert, Thüringer Staatskanzlei.

Wenn Sie an einer oder mehreren Veranstaltungen teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 31.10.2014 an: mail@region-coburg.de

Eine weitere Veranstaltung gibt es am 12.11.2014 von 10.00-17.00 Uhr:
Nachdem am 9. November 1989 in Berlin die Mauer in Berlin gefallen war, wurde am 12. November 1989 um 4.48 Uhr an der Gebrannten Brücke die Grenze geöffnet und
Sperranlagen durch die Feuerwehr beseitigt. Das Flurstück war damit der erste Punkt, an dem ein Grenzübergang auf dem Gebiet des Landkreises Sonneberg eröffnet wurde. Schließlich erfolgte am 1. Juli 1990 an der Gebrannten Brücke die Unterzeichnung des Vertrages über die Abschaffung der
Personenkontrollen an der innerdeutschen Grenze durch die beiden Innenminister Peter Michael Diestel (DDR) und Wolfgang Schäuble (BRD).

Anlässlich dieses Tages veranstaltet Plüsch-Heunec in Neustadt bei Coburg, Am Moos 11, einen „Mauerfall-Tag“. Groß und Klein sind herzlich eingeladen. Jeder Besucher kann sich vor unserer eigens hierfür gebauten „Mauer“ mit dem Mauerfall- oder Ostalgie-Maskottchen fotografieren und/oder diese auch einreißen.

 

Veranstaltungshinweise im November

Im November finden viele verschiedene und abwechslungsreiche Veranstaltungen statt

1. November: Kochen für Weltbürger

Am 1. November findet die Veranstaltung „Kochen für Weltbürger“ im Jugend- und Kulturzentrum Coburg statt. Dieses Mal dreht sich alles um die kulinarische Küche Armeniens – ein genussreicher Ausflug über die Höhen des Kaukasus!
Ab 11:00 Uhr wird gemeinsam gekocht und gegen 18:00 Uhr das Buffet eröffnet. Vor und nach dem Essen wird der Tag mit Livemusik abgerundet und zu Vorträgen und einer Diskussionsrunde zu einem sehr aktuellen und wichtigen Themenbereich ein:
„Wie können wir das Leben von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Deutschland positiv gestalten?“ eingeladen. Zudem wird es Informationen über das Land Armenien geben.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
https://www.facebook.com/KochenfuerWeltbuerger/photos/pb.446984535319771.-2207520000.1413800282./863115553706665/?type=3&theater

10. November: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Mit einem Gedenk-Weg wird am 10. November ab 17.00 Uhr der jüdischen Opfer der Pogromnacht gedacht. Treffpunkt ist auf dem Marktplatz in Coburg vor dem Rathaus. Von dort wird der Gedenkweg über die Mohrenstraße und dem Steinweg fortgesetzt. Ein Flyer mit weiteren Informationen folgt in Kürze.

15. November: Protest gegen den Nazi-Aufmarsch in Wunsiedel

Am 15.11.2014 wollen die Nazis vom Dritten Weg in Wunsiedel ihr Heldengedenken abhalten. Die Bündnisse aus Bayreuth, Kulmbach und Wunsiedel haben deshalb ab 11.00 Uhr zum Protest aufgerufen: „Wir werden nicht zusehen, wie Nazis durch den Ort marschieren und werden da sein, laut sein und uns gegen Nazismus, Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit öffentlich zu Wort melden.“ Auch wir möchten die Bündnisse unterstützen und organisieren dafür bei ausreichend Interessenten einen Bus nach Wunsiedel. Bitte melden Sie sich dazu bis zum 28.10.2014 bei mir. Die Kosten des Busses werden auf die Teilnehmer umgelegt. Weitere Infos zum Protest finden Sie hier:
https://www.facebook.com/events/1492180981068352/?ref_dashboard_filter=upcoming

27. November: Gedenken der Deportation

Mit einem Schweigemarsch wird am 27. November an die Opfer der Deportation in die Vernichtungslager gedacht. Die Marsch beginnt um 17.00 Uhr auf dem Marktplatz/Eingang Spitalgasse an den Stolpersteinen. Von dort wird der Marsch zum Bahnhof fortgesetzt. Nähere Informationen folgen in Kürze.

 

„Demokratie stärken – Rechtsradikalismus bekämpfen“ – Ausstellung an der Hochschule Coburg

Ausstellung Rechtsradikalismus HS bildVom 20.10. bis 8.11. ist jeweils von 8.00 bis 22.00 Uhr im Eingangsfoyer der Hochschule Coburg die Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern. Demokratie stärken – Rechtsradikalismus bekämpfen“ des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung zu sehen. Mit den 2013 aktualisierten Schautafeln wird informiert und aufgeklärt, aber auch zum demokratischen Engagement und zur Auseinandersetzung mit dem Thema vor Ort motiviert.

Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Podiumsgespräch am 20.10.2014 um 19.00 Uhr in der Aula der Hochschule. Auf dem Podium sprechen Andreas Aue (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit), Barbara Scholz (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit), Martin Becher (Bayrisches Bündnis für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde) und unsere Netzwerksprecherin Alexandra Kemnitzer (Netzwerk „Wir sind bunt“).

Seit Februar 2006 wurde die Ausstellung in mehr als 500 Orten in Bayern gezeigt: in Bildungseinrichtungen (Schulen, Universitäten, Volkshochschulen), in öffentlichen Gebäuden (Bayerischer Landtag, Rathäuser, Landratsämter, Jugendzentren, Bürgerhäuser, Museen, Gedenkstätten), aber auch in Sparkassen und Stiftungen und bei Freiluftveranstaltungen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier: Ausstellung-Rechtsradikalismus-Hochschule-Coburg-2014

Friedensgebet und Demo gegen das Sommerfest der NPD in Rottenbach

Am Samstag, den 6. September veranstaltete die NPD auf einem Privatgrundstück in Rottenbach ein Sommerfest.

Aus diesem Grund rief das Netzwerk „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land“ zu einem Friedensgebet und zu einer Demo auf.  Um der NPD nicht unnötig Öffentlichkeit zu verschaffen, wurde die Gegenveranstaltung nur intern kommuniziert. Nichtsdestotrotz fanden sich am Samstag rund 50 Unterstützer in Rottenbach ein.

Rottenbach Kirche

Die Veranstaltung begann mit einem Friedensgebet in der Matthäus-Kirche in Rottenbach nahmen die Ortspfarrerin Dorothea Eichhöfer-Wunder, Pfarrer Dieter Stößlein (St. Moritz, Coburg) und der Pastoralreferent der Pfarreien St. Marien und Bad Rodach, Sebastian König, teil. Die Predigt gegen Gewalt, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit hielt Dekan Christoph Liebst. Diese können Sie hier nachlesen: Andacht 06 09 2014 Kirche Rottenbach (2)Rottenbach demo 1

Nach dem Friedensgottesdienst zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, angeführt von den Netzwerksprechern Landrat Michael Busch und Alexandra Kemnitzer, dem Bürgermeister der Gemeinde Lautertal Sebastian Straubel und Regionalmanager Stefan Hinterleitner, gemeinsam von der Ortsmitte in Rottenbach zur NPD Veranstaltung.

Rottenbach Demo 4 Rottenbach demo 2 Rotenbach demo 3

Wir bedanken uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für die Mitwirkung und das gute und vor allem friedliche Gelingen der Aktion.

Fachtag zum Thema Aussteigerarbeit in Nürnberg

Am Dienstag, dem 16. September findet in Nürnberg (im CPH, nahe Bahnhof) ein Fachtag gemeinsam mit EXIT über Aussteigerarbeit und „Deradikalisierung“ statt – die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis zum 02. September beim CPH (Tel.: 0911/23460, Mail: rezeption@cph-nuernberg.de) an. Bei der Tagung werden die unterschiedlichen Konzepte zur Arbeit mit Aussteigern gegenübergestellt. Dazu wurde auch die „Bayerische Informationsstellegegen Extremismus“ des Innenministeriums eingeladen, die bisher als einzig Stelle vom Land Bayern für ihre Aussteigerarbeit gefördert wird. Es geht darum, Stärken und Schwächen zivilgesellschaftlicher und staatlicher Aussteigerarbeit gegenüberzustellen – mit dem erklärten Ziel, dass auch in Bayern zukünftig eine zivilgesellschaftliche Aussteigerarbeit gefördert werden muss. Dazu gab es bereits erste Gespräche mit Regierung und Parlament – von daher hat diese Tagung auch eine wichtige politische Funktion, denn es werden die Weichen für dieses Handlungsfeld gegen Neonazis gestellt. Auch die „Aussteigerhilfe Bayern“ mit Felix Benneckenstein und das Projekt FIRE sind vertreten.

Fachtag EXIT

Fachttag EXIT 2

 

Nazis entgegentreten- Leimrieth nicht allein lassen!

Am 23. August 2014 wollen sich Hunderte Neonazis im Hildburghäuser Ortsteil Leimrieth (Landkreis Hildburghausen/Thüringen) zu einem als Versammlung getarnten Konzert zusammenrotten.
Die szenebekannten Neonazis Tommy Frenck und Patrick Schröder haben insgesamt 750 Teilnehmer und fünf Bands (darunter Nordglanz, Terroritorium u.a.) sowie diverse Redner aus NPD und Kameradschaftsspektrum angekündigt. Ab 16.00 Uhr soll auf dem Sportplatz in Leimrieth (am Ortsausgang in Richtung Bedheim direkt an der Landesstraße gelegen) das rechtsextreme Event stattfinden, ein 20 mal 40 Meter großes Festzelt soll bereits am Vortag aufgestellt werden. Neben der Festigung der Szene dient die Veranstaltung auch dem NPD- Landtagswahlkampf. Der ehemalige NPD- Kreisvorsitzende und jetzige BZH- Kreisrat Frenck kandidiert für die NPD bei den Thüringer Landtagswahlen am 14.September 2014.

Die Versammlungsbehörde des Landkreises hat diese Anmeldung einer „Versammlung“ akzeptiert, obwohl frühzeitig in sozialen Netzwerken sichtbar wurde, dass es sich dabei lediglich um einen Ersatz des im Juni in Scheinfeld/ Bayern gescheiterten Nazikonzerts handelt. Zusätzlich hat die Stadt Hildburghausen einen Überlassungsvertrag mit den Nazis über die Nutzung der städtischen Sportfläche geschlossen. Dieser widerspricht der städtischen Benutzungsordnung, welche den Missbrauch solcher Stätten für Veranstaltungen mit rassistischen und menschenverachtenden Inhalten ausdrücklich ausschließt.

Als lokale Bündnisse gegen Rechtsextremismus wollen wir an diesem Tag zeigen, dass dieses Treiben nicht unwidersprochen bleibt.

Wir rufen deshalb alle demokratisch gesinnten Menschen auf, sich am 23.08. nach Leimrieth zu begeben und unsere Aktionen couragiert und phantasievoll zu unterstützen. Vorgesehen sind unter anderem eine Menschenkette entlang der Zufahrt zum Sportplatz, ein Friedensgebet mit anschließendem Konzert und eine Plakataktion „Kein Naziplakat bleibt allein“.

Treffpunkt ist für alle Demokraten ab 13.30 Uhr an der Kirche Leimrieth (Ortsmitte, linke Straßenseite in Fahrtrichtung zum Nazi- Versammlungsort). Innerhalb der Ortschaft ist die Zahl vorhandener Parkmöglichkeiten begrenzt, beachtet bitte die später noch erfolgenden Hinweise. Gern könnt ihr auch Transparente, Banner und Plakate anderer Bündnisse und Initiativen sowie Flyer für eigene Veranstaltungen mitbringen.

Vorgesehen ist folgender Ablauf:

13.30 Uhr Plakatiervorbereitung vor der Kirche Leimrieth
Ab 14.30 Uhr Menschenkette entlang der Hauptverkehrsstraße in der gesamten Ortslage einschließlich entlang des Geländes der Firma Kieser
Ab 16.00 Uhr Friedensgebet in der Kirche Leimrieth
Anschließend Konzert von „Heavens Gate“ und einer Vorband in der Kirche Leimrieth
Ab 18.00 Uhr Plakatierungsaktion in der Ortslage Leimrieth und im angrenzenden Stadtbereich von Hildburghausen