Vortrag „Al-Qaidas deutsche Kämpfer“ im Haus Contakt

al quaidas deutsch kämpfer-2Mehr als dreizehn Jahre liegen die Anschläge vom 11. September 2001 zurück.
Inzwischen hat der islamistische Terror sich weiter ausgebreitet. Deutsche
Dschihadisten ziehen nach Pakistan, Syrien, Afghanistan oder in den Irak, lassen sich dort zu terroristischen Kriegern ausbilden und kehren zurück nach Deutschland, um weitere Mitstreiter zu rekrutieren. Die Rekrutierung erfolgt oft im Freundeskreis.

Eine Situation, die beängstigend und bedrohlich ist, sagt der
Islamwissenschaftler und Terror-Experte Guido Steinberg von der Stiftung
Wissenschaft und Politik. Der ehemalige Terrorreferent im Bundeskanzleramt
richtet klare Forderungen an die Sicherheitspolitik.steinberg

Am Montag, 23. März ist er um 20.00 Uhr auf Einladung des Evangelischen
Bildungswerks mit seinem neuen Buch „Al-Qaidas deutsche Kämpfer“ im Haus
Contakt, Unt. Realsschulstr. 3
zu Gast.
Karten gibt es bei der Buchhandlung Riemann am Markt und an der Abendkasse. Für Schüler und Studenten ist der Eintritt frei.

Einladung zum Workshop „Phänomen PEGIDA“

Wer sind die Menschen, die hinter PEGIDA stehen?

Workshop „Phänomen PEGIDA“ am 6. und 7. März in der Franken-Akademie Schloss Schney e. V.

PEGIDA Foto

ACHTUNG!
Anmeldeschluss: Montag, 2. März 2015

Jeden Montag gehen in Dresden tausende Menschen als „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, kurz PEGIDA, auf die Straße. Jede Woche werden es mehr und Ableger finden sich mittlerweile in nahezu allen großen deutschen Städten. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Menschen, die der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind – aber von Woche zu Woche wird deutlicher, wessen Geist die PEGIDA-Spitzen sind. Umso mehr verblüfft es, dass diese Bewegung so viel Zuspruch erhält.

Um mehr zu diesem Phänomen zu erfahren und um möglichst konkrete, auch präventive Maßnahmen zu erarbeiten, lädt das Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land“ in Zusammenarbeit mit der Projektstelle gegen Rechtsextremismus des Bayrischen Bündnisses für Toleranz in Bad Alexandersbad zu einem Workshop ein. Dieser findet am 6. und 7. März in der Franken-Akademie Schloß Schney e. V. in Lichtenfels statt.

Der Workshop startet am Freitagnachmittag mit einem filmischen Input und einer Diskussion zur Frage, wer welche Erfahrungen mit PEGIDA mitbringt. Im anschließenden Kamingespräch stehen Gerit Hanneforth, Kulturbüro Sachsen e. V. und Thomas Witzgall, Endstation Rechts zur Verfügung für eine Diskussion über ihre persönlichen Erfahrungen mit der PEGIDA-Bewegung in Sachsen und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung.
Am zweiten Seminartag wird das Phänomen PEGIDA von der soziologischen Seite beleuchtet. Dr. Steven Schäller, TU Dresden erläutert die Hintergründe und stellt die unter Professor Vorländer entstandene Studie „Wer geht warum zu PEGIDA-Demonstrationen?“ vor. Nach einem weiteren kurzer Vortrag zu Forderungen und Irrtümern der PEGIDA-Anhänger ist der Nachmittag der Frage „Was können wir tun? – Toleranz fördern, Vorurteile abbauen“ gewidmet.

Dieser Workshop soll dazu dienen, engagierte Gruppen und Akteure mit wesentlichen Informationen über ein hochaktuelles und deshalb auch noch kaum erforschtes Phänomen zu versorgen: Wer sind die Menschen, die hinter PEGIDA stehen? Wer läuft mit und warum erhalten diese Strömungen so viel Zuspruch? Was wird überhaupt konkret von Seiten PEGIDAs gefordert? Und wie können wir mit Missverständnissen aufräumen?

Das komplette Programm können Sie hier herunterladen: Seminarprogramm PEGIDA

Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Nordbayern und Südthüringen. Der Teilnehmerbeitrag für beide Tage inkl. Übernachtung und Vollpension beträgt 39,- Euro (EZ-Zuschlag: 10,- €), Tagesgäste ohne Übernachtung zahlen 25,- Euro. Für aktive Netzwerkmitglieder ist eine Kostenerstattung möglich. Bitte wenden Sie sich hierfür an bunt@region-coburg.de
Rückfragen und Anmeldungen zum Seminar nimmt die Franken-Akademie Schloß Schney per Email (info@franken-akademie.de) oder Telefon (09571/ 97 50-0) entgegen.

Er ist wieder da – am 14.02.2015

SchlupfwinkelDas Jugenhaus Schlupfwinkel in Ahorn und Schorkendorf ist unserem Netzwerk beigetreten und veranstaltet zum Auftakt eine tolle szenische Lesung!

Am 14. Februar 2015 um 20 Uhr liest Vivian Frey, ehemals Schauspieler am Landestheater Coburg, um Schlupfwinkel Schorkendorf aus dem Beststeller „Er ist wieder da“ von Timur Vermes:

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, dafür unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende startet er gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur, sondern erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und »Gefällt mir!«-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Dieser Roman ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

Sichern Sie sich jetzt noch eine der letzten Karten. Diese gibt es für 5 Euro bei Toxic Toast, Steingasse 11 Coburg, im Schlupfwinkel Ahorn oder in der Gemeinde Ahorn.

Offener Brief der Allianz gegen Rechtsextremismus

Sachsen Ministerpräsident Stanislaw Tillich traf die Aussage „Die Muslime, nicht aber der Islam gehören zu Deutschland“.

Diese Aussage ist weder mit dem Grundgesetz noch mit den Menschrechten vereinbar.

Um dies zu unterstreichen, verfasste die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg einen offenen Brief an Herrn Tillich.

Diesen können Sie hier nachlesen: Offener Brief

Friedensweg in Neustadt

 

Friedensweg Am Sonntag, den 25. Januar ruft der Arbeitskreis „Interreligiöser Dialog Neustadt bei Coburg“ zu einem Friedensweg auf.

Dieser startet um 18.30 Uhr in der DITIB Moschee Fatih Camii, Austraße 15 in Neustadt. Gemeinsam geht es dann weiter über die Evang.-Luth- Stadtkirche St. Georg am Glockenberg zur Kath. Kirche St. Otttlia in der Gabelsbergerstraße.

Um den Weg zu erhellen, wird um das Mitbringen von Kerzen gebeten!

Asyl in der Region Coburg rettet Leben!

Derzeit leben über 500 Menschen in der Region Coburg, die wegen Krieg und Vertreibung aus ihrer Heimat fliehen mussten.
Bei uns sind sie sicher, bis sich die Situation in ihren Ländern wieder normalisiert hat.
Ihre Unterstützung sichert diesen Menschen wieder eine Zukunft. Dafür bedankt sich Stadt und Landkreis!

Asyl rettet Leben

Stadtrat und Kreistag Coburg haben nun eine gemeinsame Resolution verabschiedet: Flüchtlinge und Asylbewerber, die in ihren Heimatländern verfolgt werden, sind im Coburger Land willkommen!

 

Zum Download finden Sie den Flyer hier: Asyl in der Region Coburg rettet Leben

Die Hilfsbereitschaft in der Region Coburg ist vorbildlich.
Damit Ihre Ideen und Spenden auch zielgerichtet die richtige Stelle erreichen, wurden die wichtigsten Ansprechpartner und Insitutionen zusammengestellt. Bitte nehmen Sie vor privaten Spenden- oder Hilfsaktionen Kontakt mit dem zuständigen Sozialamt auf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen, wo aktuell welche Hilfe benötigt wird und stehen Ihnen gerne beratend zur Seite:

Sozialamt der Stadt Coburg:
Telefon: 09561/89-1555
Mail: sozialamt@coburg.de

Sozialamt für den Landkreis Coburg:
Telefon: 09561/514-612
Mail: christian.huettner@landkreis-coburg.de

Kleiderkammern:
Bayrisches Rotes Kreuz, Sally-Ehrlich-Straße 16
Telefon: 09561/8089-0

Cariatas Verband, Ernst-Farber-straße 12
Telefon: 09561/814411

AWO Neustadt bei Coburg, Kirchstraße 9 – Ecke Ernststraße
Telefon: 09568/2700

Sozialkaufhäuser:
Hartz & Herzlich e.V., Heimatring 56
Telefon: 09561/25161

Coburger Dienste/Pfennigladen, Ketschendorferstraße 86-88
Telefon: 09561/705380

Cari-Markt, Ernst-Faber-Straße 12
Telefon: 09561/814411

Gegendemo „Südthüringen bleibt bunt“ in Suhl

Gegendemo SügidaLeider formiert sich jetzt auch in Suhl eine Pegida-Bewegung: „Südthüringen gegen die Islamisierung des Abendlandes“, kurz SÜGIDA.

Aus diesem Grund ruft „Südthüringen bleibt bunt“ zu einer Gegendemonstration in Suhl auf, die wir sehr gerne unterstützen möchten.

Diese findet am Montag, den 12. Januar ab 18 Uhr statt. Treffpunkte sind der Dianabrunnen am Steinwegcenter UND der Marktplatz vor dem alten Rathaus (untere Hälfte) in Suhl.
Es wird darum gebeten, sich farbenfroh zu kleiden und/oder bunte Lichter mitzubringen (z.B. Batteriebetriebene Lichterketten, Lämpchen, Knicklichter, beleuchtete Schilder u.ä.)
Alle Informationen finden Sie auch hier: https://www.facebook.com/events/418787161610984/

Um Fahrgemeinschaften zu bilden, möchten wir Sie bitten, uns bis Freitag, 09.01.2015 um 12 Uhr mitzuteilen, ob Sie noch Plätze im Auto freihaben oder ob Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen. Schreiben Sie einfach eine Mail an bunt@region-coburg.de Wir übernehmen die Koordinierung. Vielen Dank!

Über eine zahlreiche Teilnahme an der Veranstaltung würden wir uns sehr freuen.

 

Vollversammlung am 9. Dezember 2014

Nächsten Dienstag, am 9. Dezember findet um 18.30 die Vollversammlung aller Netzwerkpartner im Saal der Kirchengemeinde HeiligKreuz, Hintere Kreuzgasse 7c in Coburg statt.
Nach einem kurzen Rückblick über unseren Aktivitäten im letzten Jahr wollen wir mit euch zusammen weitere Problemfelder besprechen, bei denen wir als Netzwerk tätig werden können.
Wer noch kein Netzwerkpartner ist, ist trotzdem herzlich willkommen – der Aufnahmeantrag kann vor Ort ausgefüllt werden.
Wir freuen uns auf euch!

Multireligiöses Gebet am 16. November

Die AG „Interreligöser Dialog“ lädt ein zum multireligiösen Gebet:Multireligiöses Gebet

Am Sonntag, 16. November 2014  um  15.00 Uhr findet im Rahmen der Friedensdekade das multireligiöse Gebet von Juden, Christen und Muslimen zum Motto „Befreit zum Widerstehen“ in der  Moschee, Viktoriastr. 2, Coburg statt. Im Anschluss ist bei Tee und Kaffee Möglichkeit zur Begegnung und zum Gespräch.

Wir begingen in diesen Tagen den 25. Jahrestag des Falls der Mauer mit dem die Wiedervereinigung Deutschlands ihren Anfang nahm. Wir erinnern uns des Muts der Menschen in der ehemaligen DDR, die aus Liebe zur Freiheit einem Unrechtsregime gewaltfrei widerstanden. Heute sehen wir diese Freiheit – ebenso wie Demokratie und Menschenwürde – erneut bedroht durch extreme Weltanschauungen sowohl rechtsradikaler als auch radikal islamistischer Herkunft.Uns gegen diese Bedrohung zur Wehr zu setzen im Einsatz für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Frieden, darin sehen wir – Muslime, Christen und Juden – unsere gemeinsame Aufgabe: Uns verbindet die Sehnsucht aus Kraftquellen schöpfen zu können, die uns befähigen, Ungerechtigkeit und Gewalt entgegen zu treten. Dazu finden wir uns zum Gebet zusammen. Dieses Gebet gestalten die Gläubigen einer jeden Religionsgemeinschaft ihren eigenen Traditionen entsprechend. Das gemeinsame Anliegen und die gemeinsame Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit vereinen uns. Gleichsam als Gäste nehmen wir in Respekt und Achtung teil am Gebet der beiden anderen Religionen. Wir lassen uns dadurch befähigen zum gemeinsamen Widerstand gegen Intoleranz und Gewalttätigkeit. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer Gesellschaft, die von Toleranz und Akzeptanz geprägt ist.

HOLOCAUST light gibt es nicht!

Holocoust light

Sara Atzmon überlebt als 12jährige Ghetto, Arbeitslager und KZ. Fast 70 Jahre später besucht sie mit ihrer Enkelin die Orte ihres Leidens und begegnet den Deutschen von heute.

Die Jusos und die Grünen zeigen den bewegenden Dokumentarfilm am Donnerstag, 20. November 2014 um 19.00 Uhr im Grünen Büro, Steintor 1 in Coburg. Der Eintritt ist frei!