Partnerschaften für Demokratie Coburg Stadt und Land: Nächste Antragsfrist

AntragsverfahrenFoto

Neue Förderanträge können noch bis zum 8. September 2015 gestellt werden
Die Demokratiepartnerschaften in Stadt und Landkreis Coburg werden mit Mitteln aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Vereine und Initiativen aus der Region Coburg, die im Bereich der Demokratieförderung aktiv sind und sich beispielsweise in den Handlungsfeldern Demokratieförderung, Menschrechtsbildung, Interkulturelle Kompetenzen, Rechtsextremismus-Prävention und Lokalgeschichte engagieren, können noch bis zum 8. September 2015 einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen.
Näheres zum Antragsverfahren sowie alle notwendigen Formulare sind hier zu finden.

Ausstellung „Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“

„Ich habe den Krieg verhindern wollen“, sagte Georg Elser zu den Hintergründen seines Attentatsversuch am 8. November 1939. Doch der Anschlag im Münchner Bürgerbräukeller verfehlte sein Ziel: Hitler verließ wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal. Georg Elser wurde noch am selben Tag verhaftet und nach nahezu sechsjähriger Isolationshaft am 9. April 1945 im Konzentrationslager Dachau ermordet.

Die Volkshochschule Coburg Stadt und Land zeigt in Kooperation mit der Stadtbücherei Coburg eine Wanderausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, die sich mit der politisch-moralische Motivation Elsers und seinem aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinandersetzt. Sie ist noch bis zum 27.08. 2015  in der Stadtbücherei Coburg zu sehen.

17007_994407933937920_4856426759453455680_n

BMFSFJ_DL_mitFoerderzusatz_RZ

Neue Antragsfrist

Förderanträge können noch bis zum 8. September 2015 gestellt werden

AntragsverfahrenFoto2
Die Demokratiepartnerschaften in Stadt und Landkreis Coburg werden mit Mitteln aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Vereine und Initiativen aus der Region Coburg, die im Bereich der Demokratieförderung aktiv sind und sich beispielsweise in den Handlungsfeldern Demokratieförderung, Menschrechtsbildung, Interkulturelle Kompetenzen, Rechtsextremismus-Prävention und Lokalgeschichte engagieren, können noch bis zum 8. September 2015 einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen.
Näheres zum Antragsverfahren sowie alle notwendigen Formulare sind hier abrufbar.

„Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ wird in Coburg gezeigt

„Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land“ zeigt zusammen mit Peter Ohlendorf den preisgekrönten Dokumentarfilm mehrfach im Coburger Land

Am Montag, den 27. Juli 2015 lädt das Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land“ alle Interessierten zu einer Filmvorführung des Films „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ ein. Die Veranstaltung findet ab 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Coburg statt.

Der mehrfach preisgekrönte Film zeigt den Journalisten Thomas Kuban, der die Rechtsrock-Szene mit versteckter Kamera ausspäht. Unter anderem besuchte er auch ein Konzert im Landkreis Coburg, im ehemaligen Gasthof Stern in Ebersdorf. Er ermöglicht durch seine Recherchen Eindrücke in eine Jugendszene, in die sich sonst keiner hineinwagt. Dabei stellt er auch immer wieder die Frage, wie sich die Ausbreitung rechtsextremer Partymeilen über die Grenzen hinweg verhindert werden kann.

Auf seinen Recherchen wurde Thomas Kuban regelmäßig von Regisseur Peter Ohlendorf begleitet. Peter Ohlendorf steht an diesem Abend für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei.

BMFSFJ_DL_mitFoerderzusatz_RZ

Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus: Projekt „Partnerschaften für Demokratie“ in Coburg Stadt und Land vorgestellt

Zusammen aktiv werden gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit – das ist das Ziel des Programms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in das nun auch Stadt und Landkreis Coburg aufgenommen wurden. „Coburg ist bunt, und Rechtsextremismus und Rassismus dürfen bei uns keinen Platz haben“, so Oberbürgermeister Norbert Tessmer.
In einem Pressegespräch stellten er, dritter Bürgermeister Thomas Nowak, die Programmbeauftrage Franziska Bartl und der Geschäftsführer der VHS, Rainer Maier nun das Programm vor, das Initiativen gegen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit unterstützt: In den „Partnerschaften für Demokratie“ sollen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammenkommen, um sich Hand in Hand gegen Fremdenfeindlichkeit und Extremismus einzusetzen.

PK_16 7 (11)

 

Lokale Initiativen wie zum Beispiel Feste, Diskussionsrunden oder andere Veranstaltungen, die einen interkulturellen und interreligiösen Austausch fördern, können auf Antrag einen Zuschuss erhalten. „Ein gemeinsamer Ausflug der Jugendgruppe der örtlichen Feuerwehr und der Jugendgruppe der türkischen Gemeinde in den Klettergarten könnte zum Beispiel bezuschusst werden“, erklärte Thomas Nowak.
Über die Anträge entscheidet ein Begleitausschuss, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen sitzen werden, aber vor allem auch die von Vereinen, Verbänden und engagierten Bürgern. Bereits am 24. Juli findet in Coburg die erste Sitzung des Begleitausschusses statt. „Falls bis dahin schon Anträge eingehen, können vielleicht bald die ersten Projekte verwirklicht werden“, so Franziska Bartl.
Sie leitet ab sofort die Coburger Fach- und Koordinierungsstelle für die „Partnerschaften für Demokratie“, welche unter dem Dach der Volkshochschule angesiedelt ist. Damit wird sie Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Programm sein.
Die „Partnerschaften“ werden die bereits vorhanden Initiativen, die es in Coburg gibt, wie etwa das „Kochen für Weltbürger“ und viele andere, ausgezeichnet ergänzen, sagte OB Tessmer. „Wir wollen eine Willkommenskultur schaffen für alle, für die Coburg Heimat werden soll“, sagte er. „Demokratie bedeuten für mich auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich um Flüchtlinge kümmern, die aufstehen und gegen Rassismus und Rechtsextremismus das Wort erheben.“ Gerade Coburg habe aufgrund seiner Rolle im Dritten Reich eine besondere Verantwortung, sich für Demokratie einzusetzen, so Tessmer.
Den thematisch und historisch passenden Rahmen für die Vorstellung des Projekts bildete der Lesesaal des Staatsarchivs. „Denn ein Archiv ist immer auch ein Gedächtnis – in unserem Fall das Gedächtnis eines Staats und seiner demokratischen Entwicklung“, sagte Johannes Haslauer, Leiter des Staatsarchivs. Mit der VHS übernehme ein Träger die Verantwortung, der im demokratischen schon immer alle Bevölkerungsschichten angesprochen habe, so der Geschäftsführer der VHS, Rainer Maier. „Den Antrag von Stadt und Landkreis, Fach- und Koordinierungsstelle zu sein, nehmen wir deshalb gerne an.“

BMFSFJ_DL_mitFoerderzusatz_RZ

Friedensfest der Religionen

 

Friedensfest der Religionen am Sonntag, 10. Mai von 15.00-18.00 Uhr auf dem Albertsplatz in Coburg

Friedensfest der Religionen

Gelebtes Miteinander von Kulturen und Religionen wird zusehends von religiöser Intoleranz beeinträchtigt.
Religiösmotivierte Gewalt bedroht nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch Leib und Leben. Dagegen gilt es, ein Zeichen zu setzen.
Deshalb rufen die Religionen in Coburg ein Friedensfest der Religionen aus.
Die guten Beziehungen von Juden, Christen, Muslimen und Buddhisten nähren sich aus der Sehnsucht nach einer toleranten und offenen Gesellschaft. Daraus erwächst jegliche Absage an alle Formen von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Kennenlernen und Begegnung stehen dabei im Mittelpunkt. Das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Religion und Kultur soll durch gemeinsame Aktionen sichtbar, hörbar und spürbar werden.

Mehr Infos gibt es hier: Flyer Friedensfest der Religionen 2015

Internationales Kinderfest in Coburg

Internationales KinderfestAm Sonntag, den 3. Mai veranstalten wir zusammen mit der DITIB-Gemeinde Coburg ein buntes Familienfest.
Von 14.00 – 17.00 Uhr sind alle Familien herzlich in die Turnhalle der Realschule Coburg II, Thüringer Straße 5/7 in Coburg eingeladen.
Neben leckerem Essen stehen erwartet die Besucher ein buntes Programm und eine große Hüpfburg.

Kommt zahlreich – wir freuen uns!

25 Jahre Überwindung der deutschen Teilung – Zeitzeugengespräch

25 Jahre Überwindung der deutschen Teilung
Zeitzeugengespräch
Elisabeth Freyer erzählt von ihrem Wunsch nach Freiheit

Dienstag, 21. April 2015, 19.00 Uhr
Saal Kirchengemeinde St. Lukas,
Dr.-Hans-Schack-Str. 34, CoburgFreyer

Elisabeth Freyer wurde 1941 in Sonneberg/Thüringen geboren. Im Oktober 1961 wurde sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zwangsausgesiedelt, da sie im 5-km-Sperrgebiet wohnte.

An diesem Abend erzählt Frau Freyer ihre Geschichte über die Zwangsaussiedlung, aber auch über die Sorge um den Vater. Dieser war in der politischen Haft. Außerdem beschreibt sie den 14-jährigen Kampf um eine Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland und wie sie ihr Leben neu aufbaute.

Sperrzone
Der Eintritt ist frei.

Coburg stand für RESPEKT

Unserem kurzfristigen Aufruf zur Teinahme an der Aktion „Respekt“ am Samstag im Hof von Schloss  Ehrenburg sind knapp 150 Personen gefolgt,RESPEKT§
darunter auch Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Landrat Michael Busch, 3. Bürgermeister Thomas Nowak sowie Ilhan Birinci von der DITIB-Gemeinde Coburg als Sprecher des Netzwerks.
Wie wichtig solche symbolischen Aktionen sind, mag auch zeigen, dass die Aktion und alle Teilnehmer von drei regional bekannten Vertretern des rechten Lagers fotografiert und in den sozialen Medien bereits ins Lächerliche gezogen wurden.

„Gegenseitiger Respekt und Toleranz sind die Grundlage demokratischen Miteinanders. Herzlichen Dank, dass Sie unserer Aufforderung gefolgt und ein Zeichen für Tolernaz und Zivilcourage gesetzt haben“, bedankt sich deshalb auch Regionalmanager Stefan Hinterleitner bei allen Teilnehmern und Unterstützern der Aktion.RESPEKT2

Fotos: Volkmar Franke, Hochbild-Design Coburg.

„Für Respekt stehen!“ am Samstag in Coburg

Respekt BildAm kommenden Samstag, 21. März, wird in vielen Städten weltweit ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Auch Coburg beteiligt sich in diesem Jahr an den Aktionen im Rahmen des Internationalen Tags gegen Rassismus.

Gerade in Deutschland gibt es derzeit fast täglich Kundgebungen und Aktionen von rechtsextremen und populistischen Gruppierungen, gegen die angebliche Islamisierung des Abendlandes, Gewalttaten gegen Juden, gegen Roma, gegen Muslime, gegen Flüchtlinge und Migranten. Dem soll am Internationalen Tag gegen Rassismus ein Zeichen entgegen gesetzt werden: „Es ist fünf vor 12! Zeigen wir diesem ständigen Alltagsrassismus die roten Karte“, bittet Regionalmanager Stefan Hinterleitner daher um Unterstützung.

Denn das Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land“ ruft für Samstag zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsräte Bayerns und dem Bayrischen Bündnis für Toleranz auf, sich an der Fotoaktion „Für RESPEKT stehen!“ zu beteiligen. Gemeinsam mit möglichst vielen Menschen soll das Wort RESPEKT gebildet. Dieses geformte Standbild wird dann von oben fotografiert. Durch die bundesweit gleiche Aktion entsteht somit ein starkes Zeichen für Toleranz und Miteinander.

In Coburg findet die Aktion am Samstag, 21. März, um fünf vor 12 (Treffpunkt: 11:45 Uhr) im Innenhof von Schloss Ehrenburg statt. Jedermann ist herzlich eingeladen, um gemeinsam ein Zeichen für gegenseitigen Respekt zu setzen. „Da es bei der Aktion um ein organisationsübergreifendes Statement geht, bitte wir vom Mitbringen von Fahnen und Transparenten abzusehen“, bittet Jasmin Bräutigam von der Geschäftsstelle des Netzwerks um Verständnis.

Die Fotos dieser Aktion werden vom Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land“, der AGABY und dem Bayerischen Bündnis für Toleranz für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet.