Lebendige Erinnerungskultur in Coburg

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Evangelische Bildungswerk zusammen mit der AG „Lebendige Erinnerungskultur“ Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an die Reichspogromnacht und die Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger.

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht
Montag, 10. November 2014  um 17.00 Uhr

Die Reichspogromnacht vom 9. auf 10. November 1938 war eine vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Zerstörung von Leben, Eigentum und Einrichtungen der Juden im gesamten Deutschen Reich. Sie markierte den Übergang von Ausgrenzung zu systematischer Verfolgung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger auch in Coburg. Bürgerinnen und Bürger verschiedener Organisationen und Parteien haben sich zusammengefunden eine Kultur des Erinnerns zu pflegen, die den Opfern ihre Würde gibt und Zukunft im Lichte der Geschichte verantwortlich gestalten lässt .

Die Veranstaltung beginnt am Montag, 10. November um 17.00 Uhr vor dem Rathaus. Der Weg wird über die Mohrenstraße zum Wohnhaus von Dr. Masur – dem damaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde – und den Steinweg, der letzten Wohnung von Dr. Masur, weitergeführt.

Gedenken der Deportation jüdischer Bürger
Donnerstag, 27. November 2014 17.00 Uhr

Der Deportation in die Vernichtungslager erinnern wir mit einem Schweigemarsch zum Bahnhof. Treffpunkt um 17.00 Uhr Marktplatz/Eingang Spitalgasse an Stolpersteinen für Deportationsopfer.

 

 

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